theoneminutesjr
2009 workshops


1: Munich, Germany (February 2-6, 2009)
2: Malacca, Malaysia (February 4-8, 2009)
3: Dakar, Senegal (April 2-6, 2009)
4: Cape Town, South Africa (April 4-8, 2009)
5: Kyrgyzstan (April 27 - May 1, 2009)
6: Dhaka, Bangladesh (May 31 - June 4, 2009)
7: Berlin, Germany (May 2-5, 2009)
8: Astana, Kazakhstan (July 8-12, 2009)
9: Niamey, Niger (July 25-29, 2009)
10: Donetsk, Ukraine (August 17-21, 2009)
11: Christ Church, Barbados (August 25-29. 2009)
12: Straseni, Moldova (September 7-11, 2009)
13: Ulaanbaatar, Mongolia (September 24-28, 2009)
14: Hanoi, Vietnam (October 22-26, 2009)
15: Budva, Montenegro (November 2-6, 2009)
16: Port Moresby, Papua New Guinea (November 16-20, 2009)

OneMinutesJr-Workshop in München – 18 Mal eine Minute gegen Diskriminierung

Vom 2. bis 6. Februar 2009 veranstalten UNICEF, die One Minutes Foundation und die Stiftung Pfennigparade in München einen OneMinutesJr-Workshop. 18 Münchner Kinder und Jugendliche haben dabei die Chance, mit professioneller Hilfe von Video-Trainern ihre eigenen Ideen zum Thema Leben mit Behinderungen zu entwickeln und zu einminütigen Filmen umzusetzen.

Auf dem Papier haben Kinder mit Behinderungen die gleichen Rechte wie alle Kinder, aber im Alltag werden diese Rechte vielfach verletzt. Seit zwei Jahren gibt es erstmals eine UN-Behindertenrechtskonvention – im Frühjahr 2009 soll sie auch in Deutschland in Kraft treten. UNICEF nimmt das zum Anlass, um Kinder mit und ohne BehinderuStiftung Pfennigparadengen selbst zu dem Thema zu Wort kommen zu lassen.

In dem Workshop arbeiten ab heute 18 Kinder und Jugendliche aus den Klassen 5 bis 12 der Münchener Ernst-Barlach-Schule (Stiftung Pfennigparade) intensiv an ihren Filmen. Den ersten Tag des Workshops eröffnen die Trainer Andreas aus Berlin, Rogier aus Amsterdam und Chris aus Bochum mit einer persönlichen Einleitung bevor es direkt ans Thema Leben mit Behinderungen geht. Von der UN-Behindertenrechtskonvention weiß auf Nachfrage kein einziger der Teilnehmer – Anlass genug, um mit den Videos, die wir hier in München in dieser Woche produzieren, eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, um verstärkt auf das Thema hinzuweisen.

Aber erst einmal geht es uns Trainern darum, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zwischen 10 und 20 Jahren alt sind, auf die Anforderungen des Workshops einzustimmen. „Erzählt einfach eure eigenen kleinen Geschichten. Eure persönlichen Eindrücke und Erfahrungen, die ihr hier in der Schule jeden Tag macht. Wie die Türen sich automatisch öffnen, wie jede Etage über Rampen und Aufzüge erreichbar ist. Oder erzählt, was die Schüler mit Behinderungen von den Schülern ohne Behinderungen lernen und andersherum. Ihr seid diejenigen, die diese Geschichten kennen. Erzählt uns einfach, was euch bewegt!“ - Eine relativ klare Ansage an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops und im Laufe des Nachmittags erleben wir dann tatsächlich eine Überraschung nach der anderen…

Workshop blog in German